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The Petards - Pet Arts (2-LP)
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2-LP-180g Set, Klappcover, 15 tracks • Wiederveröffentlichung des vierten und letzten Albumprojekts von einer der innovativsten deutschen Bands jener Tag, den Petards. • Aufgenommen im berühmten Dierks-Studio in Stommeln. • Doppel-LP mit starken, ausgedehnten psychedelischen Stücken. • Das expertimentellste Album der Petards, eine der besten deutschen Rock-Produktionen jener Tage. • Neuauflage im Originalcover. Sorgfältig von Marlon Klein von Kopien der Originalbänder für unsere 180-Gramm-Pressung neu gemastert. 1970 war ein ausgefülltes und spannendes Jahr für die Petards alias Klaus und Horst Ebert, Roger Waldmann und Arno Dittrich. Sie hatten mit ‚Hitshock’ ein erfolgreiches Album veröffentlicht, in Bremen und im Ruhrgebiet Theater gespielt; sie waren im legendären ‚Olympia’ in Paris aufgetreten und hatten nebenbei rund 150 Konzerte absolviert. Noch mehr Statistik gefällig? Die Band war 1970 sage und schreibe 800mal im Radio vertreten, und natürlich landete die Band in den einschlägigen Jahres-Polls der damaligen Musikpresse überall auf vorderen Rängen! Von November bis Dezember 1970 war die Band wieder im Studio, um ihr viertes Album aufzunehmen. Ihr Label Liberty hatte ihnen großzügig ein Doppelalbum ausgegeben, vier LP-Seiten mussten gefüllt werden. Kein Problem für das kreative Brüdergespann Klaus und Horst Ebert, die wiederum für sämtliche Tracks verantwortlich zeichneten. Die Band war dieses Mal nicht wie bei den Platten zuvor im Münchener Trixi Studio untergebracht, sondern hatte sich beim Sound-Guru Dieter Dierks im angesagten Dierks-Studio in Stommeln einquartiert. Siggi Loch war bei den Aufnahmen nicht anwesend, die Band und hier besonders Klaus Ebert fungierten selbst als Produzenten. Das Resultat war das experimentellste Album der Band, ein buntes Kaleidoskop mit starken psychedelischen Tracks. Die Songs gerieten länger und ausgefallener, die Radiotauglichkeit der früheren Alben war der Band inzwischen egal. Sie hatten Spaß und probierten aus was möglich war. Ein tolles Album, das sicherlich mit zum Besten gehört, was seinerzeit aus deutschen Studios auf den Markt kam. ‚Pet Arts’ erschien am 31. März 1971. Zu diesem Zeitpunkt hatte Klaus Ebert, der geniale Antreiber der Band, die Petards bereits verlassen und war als Produzent zur Metronome nach Hamburg gewechselt. Die Band hatte bis hierhin eine Menge erreicht, hunderte von Konzerten, tolle Platten, aber der ganz große Durchbruch war ihnen trotz aller Bemühung nicht gelungen. Klaus Ebert zog den bequemen Produzentensessel einer weiteren unsicheren Karriere vor. Ein heftiger Schlag für die Band, weder Ray King noch Bernd Wippich, die Klaus Ebert folgten, konnten ihn adäquat ersetzen. Ein weiteres Album, das die Band Ende 1971 bei Dieter Dierks einspielte, wurde von Liberty erst gar nicht veröffentlicht und erschien erstmals 1981 unter dem Titel ‚Burning Rainbows’ bei Bear Family Records. 1972 war dann Schluss, die Petards lösten sich auf. Am 4. März war der 1000. Auftritt, am 3. September 1972 fand der letzte Gig der Band im ‚Western Saloon’ in Wiesbaden statt. Die Petards waren Geschichte, unvergessen bleiben sie bis heute! Bear Family veröffentlicht dieses gesuchte Doppelalbum erstmals wieder im Original-Artwork auf 180 Gramm schwerem Vinyl. Mit ‚Pet Arts’ schließen wir die kleine Vinyl-Anthologie mit Wiederveröffentlichungen der vier Originalalben der Petards auf Bear Family ab. Tom Redecker ebenfalls erhältlich: BAF 18046 A Deeper Blue BAF 18047 The Petards BAF 18048 Hitshock

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 16.08.2019
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POOR THINGS - Poor Things
16,95 €
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1-CD Digipak (6-seitig) mit 32-seitigem Booklet, 22 Einzeltitel. Spieldauer 58:49 Minuten. Karl-Heinz Bender / Poor Things / Soul Five Die Musikszene in der Bundesrepublik Deutschland bis Mitte der 60er Jahre war ausgesprochen regional geprägt. Es hatten sich vier Zentren herauskristallisiert - Berlin, Hamburg, das Ruhrgebiet (einschließlich Köln und Düsseldorf) sowie der Rhein-Main-Raum. Fragt man nach dem ´Geburtsort´ des Rock ´n´ Roll in Deutschland, so muß man wohl Berlin und den Rhein-Main-Raum in einem Atemzug nennen. Denn beide Regionen waren dafür wie geschaffen - wegen der Präsenz amerikanischer Besatzungssoldaten. Und die verlangten, neben Country & Western, natürlich nach Rock ´n´ Roll. Trotz gelegentlicher Gastspiele amerikanischer Musiker und Gruppen lag die Last der Beschaffung musikalischer Konsumware in deutscher Hand. Halbstarke hingen mit dem Ohr am Radio, sauber eingestellt auf AFN, und hörten die Songs aus dem Äther ab. Der Griff in die Gitarrensaiten lag nahe, doch Vaters Portemonnaie war dünn. Also her mit dem Framus-Teil! Gib mal ´ne Höfner! Mit dem Gang auf die Bretter der Bühnen in den US-Clubs rollte der Dollar, die Gage wurde 1:1 ausgezahlt, statt DM 400 gab es $400, und davon ließ sich schon eine nette Ausrüstung anzahlen. Die Besitzer der Musikhäuser zwischen Frankfurt und Stuttgart rieben sich die Hände - das Geschäft ging gut. Die so ausgestatteten Musiker taten das gleiche, denn mit der besseren Anlage kam ein satterer Sound, mit satterem Sound erhöhte sich die Gage, mit höherer Gage stieg die Reputation, und folglich fielen auch die jungen Damen reihenweise auf die Knie. Das motivierte den Nachwuchs. ... KARL-HEINZ BENDER & THE BLACK PANTHERS Karl-Heinz hatte bei The Pages gerade noch einen der violetten Bühnenanzüge vom Schneider Eck in Frankfurt verpasst bekommen, da wurde er gegen Peter Reese ausgetauscht, und stellte seine eigene Truppe zusammen. Karl-Heinz Bender: ´´Den Namen hab ich mir ausgedacht.´´ Der schwarzen Raubkatzen, gleichfarbige Bühnenkleidung inbegriffen, gab es drei: Dieter Wilhelm an der Gitarre, Manfred Rauchfuß am Baß und ein Musikstudent an den Trommeln. Sechs Monate spielten sie im Copacabana, doch plötzlich wollte der Schlagzeuger seine Musikstudien fortsetzen und ein Indonesier namens Steve kam. So ging´s anschließend ab durch die einschlägigen Frankfurter, Wiesbadener und Hanauer Clubs, bis runter nach Freiburg. Dann kam mit Wilfried Schleppy ein ständiger Schlagzeuger. Karl-Heinz Bender: ´´In der City Bar in Hanau wurde, wie in den meisten anderen Clubs auch, das Geld wöchentlich ausgezahlt. Wir waren total blank. An einem Freitagabend war der Besitzer nicht da. Der hatte ja noch vier oder fünf andere Kneipen. Da bin ich ihm vier Stunden nachgestiegen. Morgens um vier Uhr habe ich ihn in einer Küche gestellt: ´Nun aber Kohle raus!´ Ich war immer korrekt und ehrlich, die Wirte waren das nicht immer. Und pingelig genau waren die: Ihr habt heute wieder vier Minuten zu wenig gespielt! Wenn man ein Engagement antrat oder sich darum bewarb, dann fragten sie: Habt Ihr Fender? - Ja. - Dann seid ihr gut!´´ ... THE POOR THINGS ´´Wir haben die Lords natürlich nicht gespielt. Das war die andere Baustelle,´´ sagt Norbert Henss von den Poor Things, die gleichsam über Nacht von 0 auf 100 katapultiert wurden. Die CBS, deren Darlings sie waren, hatte ihnen den Namen verpaßt, vorher hießen sie the Tremolos, und das war die Band von Walter Braun (Baß), Otto Sedlatschek (Saxophon), Winfried Schleppy (Schlagzeug), Norbert Jertz (Gesang), Marika Batschmecki (Gesang, Rhythmusgitarre) und Bill Hofmann (Leadgitarre). Hofmann war als Soldat in Deutschland und ehemals Mitglied der Ventures, jener US-Instrumentalband, die ohne ihn den Hit Walk Don´t Run (u. v. a.) hatte. The Tremolos, das hieß Rock ´n´ Roll, und so klapperten sie die einschlägigen Clubs im Raum Rüsselsheim ab, EM- und NCO-Clubs in den amerikanischen Kasernen eingeschlossen. Otto Sedlatschek hatte dreieinhalb Jahre das Akkordeonspielen erlernt - beim Deutschen Meister an diesem Instrument, Meister Humpfer. Dann suchte die Bigband seines Rüsselsheimer Gymnasiums, in dem auch Norbert Henss seine ersten musikalischen Sporen verdiente, einen Saxophonspieler. ´´Du kannst doch Blockflöte, dann kannste auch Saxophon´´ wurde Otto gesagt, und 14 Tage später stand er mit seinem frisch erworbenen Altsaxophon zum ersten Mal bei einer Probe auf der Bühne. Währenddessen trieb Heiko Henss sein Unwesen mit den Comets, und als Bruder

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Stand: 16.04.2019
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PETER REESE & The Pages - Peter Reese & The Pag...
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1-CD Digipak (6-beschichtet) mit 22-seitigem Booklet, 19 Titel. Spielzeit ca. 45 mns. Smash.! Boom!.Bang.! Beat in Deutschland Die 60er Jahre Anthologie THE PAGES Verräucherte Spelunken, fließend Wasser an der Wand, Bretterbuden mit Klos zum Fürchten, dubiose Clubbesitzer, verrohte Zuhälter, angetrunkene GIs, die Fäuste locker wie John Waynes Colt. So sah es aus in den Clubs des Teils von Deutschland, in den wir hinabsteigen wollen. Dagegen war die Hamburger Reeperbahn wie Legoland. Na ja, fast. Dennoch: Militärpolizisten, bei jedem Anlaß erbarmungslos losknüppelnd - egal, wer da nun angefangen hatte. Fragen kann man später. Die Zahnärzte sind damals reich geworden. Die Clubbesitzer auch. Frankfurt, Hanau, Wiesbaden, Mainz. Mainz! Und zwischen all dem Dreck, verschütteten Bier, ausgespuckten Zähnen, geilen Soldaten, geldgierigen Menschenschindern steht ein zierliches Püppchen auf der Bühne und zupft die Gitarre. Das allein wär ja schon das Eintrittsgeld wert - und eine posthume Tapferkeitsmedaille. Aber die kleine Schwarzhaarige schwingt ein Fender-Brett und spielt Rock ´n´ Roll. Come on over baby, whole lotta shakin´ goin´ on... Am Anfang noch im Konfirmationskleidchen. Great Balls Of Fire überall. Später dann in Pulli und Hose. Die erste Seite der Pages wurde im Vereinshaus der Naturfreunde zu Mainz aufgeschlagen. Da schrammelten Helga ´Jo´ Gwiasta (prä-Soul Sisters, Gitarre), Peter ´Pit´ Kolb (Klavier, Schlagzeug) und Hanz Fritsch (Akkordeon), muntere Weisen, der deutschen Volksmusik entnommen. Alles ganz zivil und lieblich. Hier und da schaute Robert ´Robby´ Pfleger vorbei, verlor nach kurzer Zeit sein Herz an Helga und war nun regelmäßiger Gast bei den Proben. Auch Helga war Robert nicht unsympathisch und so wurde beschlossen, ihn in die Band zu nehmen - schließlich war er Besitzer eines Automobils. Voraussetzung sollte allerdings sein, so lautete der Beschluß, daß Robert das Spiel auf der Trompete erlerne, auf daß er der Kapelle neben dem Fahrdienst auch musikalisch nützlich sein könne. Also erwarb Robert Pfleger eine Trompete und ließ sich unterrichten. Bei einer der gemeinsamen Proben setzte sich Pfleger auch mal hinter die Schießbude und trommelte so bravourös, daß keiner der Anwesenden glauben wollte, daß er zum ersten Mal hinter dem Schlagzeug tätig war. Das war das Ende der Pflegerschen Karriere als Trompetenvirtuose, denn nun wurde er abkommandiert, um Schlagzeugspiel in all seinen Grundzügen einzuüben. So war auch unter diesen vier Mainzer Jugendlichen die Freizeit sinnvoll gefüllt, und zwischen Jo und Robby wurde das Liebesband immer enger geknüpft. Die Kapelle hatte bereits einige Auftritte hinter sich gebracht, als ein lokaler Elvis der Band vormachte, wie gut er die Sachen des King of Rock ´n´ Roll drauf hatte. Karl-Heinz Bender (prä-Karl-Heinz Bender & The Black Panthers, prä-Poor Things, prä-Soul Five) hieß er, und da das jugendliche Publikum ganz verrückt nach Rock ´n´ Roll war, faßte man den Entschluß, zu fünft weiterzumachen und Karl-Heinz Bender die musikalische Richtungssuche zu übertragen. So waren Jo´s Hot Cats geboren und Hans Fritsch überflüssig geworden, denn ein anderer Rock ´n´ Roll-Narr wurde für die Melodiegitarre herbeizitiert: Johnny Kelly, ein mittels US-Army nach Deutschland ausquartierter Amerikaner.

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Stand: 16.04.2019
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