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Zensur in Deutschland von der 48er Revolution b...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,7, Universität Leipzig (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Kommunikationskontrolle in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung 'Wenn ich der Presse die Zügel locker liesse, würde ich keine drei Monate im Besitz der Macht bleiben.'(1) Diese Worte stammen von dem Französischen Feldherren Napoleon und stehen stellvertretend für ganze Generationen von Machthabern, die sich über Jahrhunderte hinweg vor der Presse fürchteten. Zeugen hierfür sind die harten Verfolgungen, denen sich Schriften über Jahrtausende hinweg ausgesetzt sahen. Von den Bücherverfolgungen im antiken Athen über die Inquisition bis zum Mai 1933 waren Schriften oft Opfer harter Verfolgungen. Doch obwohl diese Geschichte mehr als ein Jahrtausend umfasst, sind die Gründe immer die gleichen geblieben: es sind politische, theologische und moralische - lediglich die Schwerpunkte der Verfolgung haben sich gewandelt. 'Im Gegensatz zu den Jahrhunderten zuvor spielten im 19. Jahrhundert religiöse Schriften als Gegenstand von Zensur und Unterdrückung zunächst kaum mehr eine Rolle.'(2) Dafür kamen neue Zensurrichtlinien hinzu. Die Gründe für ein Verbot waren nun häufiger moralischer oder politischer Natur. Ich möchte im Folgenden versuchen, die Geschichte der Zensur von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg näher zu beleuchten. Es wird zu zeigen sein, dass es für die deutsche Geschichte charakteristisch ist, dass 'Zensur in der Regel gestützt auf geltendes Recht ausgeübt' wurde. Somit muss sich eine Arbeit, die sich mit dem Verbot von Schriften auf deutschem Boden befasst, hauptsächlich mit einem Stück Rechtsgeschichte beschäftigen. [...] _____ 1 Hier zitiert nach: Jipp, Karl-Ernst: Medien, Mächte, Meinungen. Eine Sammlung von Zitaten über Medien und Gesellschaft, Journalisten und Politiker, Leser und Verleger, Macht und Moral, Pressefreiheit und Zensur, Multimedia und Zukunft, Stuttgart: Berthelsen-Verlag, 1998, S.151. 2 Eisenhardt, Ulrich: 'Wandlungen von Zweck und Methoden der Zensur im 18. und 19. Jahrhundert', in: Göpfert, Herbert G. u. Weyrauch, Erdmann (Hrsg.): 'Unmoralisch an sich...'. Zensur im 18. Und 19. Jahrhundert, In: 'Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens', Band 13, Wiesbaden: Harrassowitz, 1988, S. 22.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.08.2020
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Die evangelische Marienkirche in Niederweidbach...
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Inhaltsverzeichnis DANK Gliederung 1. Einleitung 2. Die Entwicklung des Dorfes Niederweidbach 2.1 Einleitung 2.2 Ersterwähnung Niederweidbachs 2.3 Christianisierung 2.4 Bistum, Archidiakonat, Archipresbyterat 2.5 Zehnt 2.6 Send 2.7 Reichsgut, Reichskirche, Speyer 2.8 Konradiner und Gleiberger 2.9 Die Grafen von Solms 2.10 Altenkirchen, Groß-Altenstädten, Erda 30 3. Die Wehrkapelle (um 1300) 3.1 Das Alter des Turms 3.2 Die Verwendung des Turms 3.3 Hatte der alte Turm ein Schiff? 3.4 Frömmigkeit und Volksglaube im Spätmittelalter1 3.5 Köln-Leipziger-Handelsstraße 4. Die Kirche 1498 4.1 Das Dorf 4.1.1 Das Dorf zwischen 1350 und 1500 4.1.2 Die Bevölkerung 4.1.3 Relais- und Raststation 4.1.4 Die Solmser Grafen 4.1.5 Die Tauferlaubnis 4.1.6 Graf Philipp von Solms-Lich 4.2 Das Bauwerk 4.2.1 Spätgotische Kirchen und spätgotische Kunst 4.2.2 Das Kirchenschiff 4.2.3 Maße der Kirche 4.2.4 Langhaus 4.2.5 Gewölbe 4.2.6 Konsolsteine der Rippen (Rippenkonsolen, Kragsteine) 4.2.7 Schlusssteine 4.2.8 Säulen 4.2.9 Fenster 4.2.10 Südportal 4.2.11 Wendeltreppe und Dachraum 4.2.12 Chorraum 4.2.13 Krypta 4.2.14 Kirchenvorplatz und ehemaliger Friedhof 4.3 Kirche St. Maria 4.4 Wallfahrtsstraße und Wallfahrtskirche 4.4.1 Religiös begründete Mobilität 4.4.2 Die Wallfahrt nach Santiago de Compostela 4.4.3 Die Wallfahrt nach Marburg 4.4.4 Die Wallfahrt nach Köln 4.4.5 War die Marienkirche eine Wallfahrtskirche? 5. Herrschaftsgebiete und Landeskirche 5.1 Die Reformation in Deutschland, in Hessen (und im Hinterland) 5.2 Die Reformation in Wetzlar (und im Archipresbyterat) 5.3 Die Reformation in Solms-Hohensolms 5.4 Die Reformation in Solms-Braunfels und der Wetterauer Grafenverein 5.5 Die Reformation in Nassau-Dillenburg 5.6 Die Reformation in Nassau-Weilburg 5.7 Die Reformation in Niederweidbach und Entstehung der Kirchengemeinde 5.8 Kirchliche Verwaltung und Konsistorium 5.9 Zu Hessen-Marburg 1567 5.10 Zu Hessen-Kassel 1604 5.11 Zu Hessen-Darmstadt 1629 5.12 Veränderungen durch die Rheinbundakte 1806 und Napoleon 1815 5.13 Agende und Gesangbuch 5.14 Preußisch-Österreichischer Krieg 1866 5.15 Konsistorialbezirk Wiesbaden 1866/1867 5.16 Evangelische Kirche in Nassau 1925 5.17 Kirchengemeinde im Nationalsozialismus 1933-1945 5.18 Evangelische Kirche in Hessen und Nassau 1945/1949 6. Umbaumaßnahmen und Restaurierungen 6.1 Einbau eines Marienaltars zwischen 1516 und 1520 6.2 Einbau der Kanzel 1568 6.3 Einbau einer Empore 1608 6.4 Arbeiten an Kirche und Turm 1748 6.5 Neugestaltung des Chores durch Einbau der Orgel 1752 6.6 Neuer Turmhelm im 19. Jahrhundert 6.7 Kirchentüren um 1830 6.8 Innenrenovierung 1894-1895 6.9 Anschaffung eines Kirchenofens 1909 6.10 Instandsetzungsarbeiten am Kirchturm 1932 6.11 Arbeiten am Kirchturm 1952? 6.12 Innenrenovierung 1953-1955 6.13 Ideale Innenansicht einer Dorfkirche 1955 6.14 Neueindeckung des Kirchendachs 1960/1962 6.15 Flächiger Innenanstrich 1963 6.16 Außenrenovierung 1965 6.17 Arbeiten an Heizung und Turm 1977-1981 6.18 Mikrofonanlage 1983 6.19 Verhandlungen über die Baulast 1986-1988 6.20 Außenrenovierung 1989-1992 6.21 Innenrenovierung 1995-1998 6.22 Errichtung von Parkplätzen vor der Kirche 2002-2005 7. Die Kirchenausstattung 7.1 Taufbecken (frühgotisch) 7.2 Sakramentshäuschen/Wandtabernakel (gotisch) 7.3 Kanzel (1568) 7.4 Empore (1608) 7.5 Die Bilder der zwölf Apostel an der Empore 7.6 Gestühl und Stühle 7.7 Der Triumphbogen und seine Symbole 7.8 Orgel 7.9 Altar 7.10 Raum hinter dem Altar 7.11 Abendmahls- und Taufgeräte 7.12 Paramente 7.13 Hahn auf dem Kirchturm 7.14 Turmuhren 7.15 Glocken 8. Der Marienaltar 8.1 Die Tafeln 8.1.1 Die Flügel des Altars 8.1.2 Der linke Flügel außen: Marias Besuch bei Elisabeth und Zacharias 8.1.3 Der rechte Flügel außen: Tempelgang der Maria (Darstellung Marias) 8.1.4 Der rechte Flügel innen: Himmelfahrt und Krönung Marias 8.1.5 Der linke Flügel innen: Die Heilige Sippe (Donatorentafel) 8.1.5.1 Heilige Sippe 8.1.5.2 Die Deutung der Personen 8.1.6 Die Entwicklung der Theorien zur Datierung und zum Maler 8.1.7 Der Maler Hans Döring 8.2 Der Schrein und die Statuen 8.2.1 Der Schrein 8.2.2 Die

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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Mediengeschichte, Note: 1,7, Universität Leipzig (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Kommunikationskontrolle in Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung 'Wenn ich der Presse die Zügel locker ließe, würde ich keine drei Monate im Besitz der Macht bleiben.'(1) Diese Worte stammen von dem Französischen Feldherren Napoleon und stehen stellvertretend für ganze Generationen von Machthabern, die sich über Jahrhunderte hinweg vor der Presse fürchteten. Zeugen hierfür sind die harten Verfolgungen, denen sich Schriften über Jahrtausende hinweg ausgesetzt sahen. Von den Bücherverfolgungen im antiken Athen über die Inquisition bis zum Mai 1933 waren Schriften oft Opfer harter Verfolgungen. Doch obwohl diese Geschichte mehr als ein Jahrtausend umfaßt, sind die Gründe immer die gleichen geblieben: es sind politische, theologische und moralische - lediglich die Schwerpunkte der Verfolgung haben sich gewandelt. 'Im Gegensatz zu den Jahrhunderten zuvor spielten im 19. Jahrhundert religiöse Schriften als Gegenstand von Zensur und Unterdrückung zunächst kaum mehr eine Rolle.'(2) Dafür kamen neue Zensurrichtlinien hinzu. Die Gründe für ein Verbot waren nun häufiger moralischer oder politischer Natur. Ich möchte im Folgenden versuchen, die Geschichte der Zensur von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg näher zu beleuchten. Es wird zu zeigen sein, daß es für die deutsche Geschichte charakteristisch ist, daß 'Zensur in der Regel gestützt auf geltendes Recht ausgeübt' wurde. Somit muß sich eine Arbeit, die sich mit dem Verbot von Schriften auf deutschem Boden befaßt, hauptsächlich mit einem Stück Rechtsgeschichte beschäftigen. [...] _____ 1 Hier zitiert nach: Jipp, Karl-Ernst: Medien, Mächte, Meinungen. Eine Sammlung von Zitaten über Medien und Gesellschaft, Journalisten und Politiker, Leser und Verleger, Macht und Moral, Pressefreiheit und Zensur, Multimedia und Zukunft, Stuttgart: Berthelsen-Verlag, 1998, S.151. 2 Eisenhardt, Ulrich: 'Wandlungen von Zweck und Methoden der Zensur im 18. und 19. Jahrhundert', in: Göpfert, Herbert G. u. Weyrauch, Erdmann (Hrsg.): 'Unmoralisch an sich...'. Zensur im 18. Und 19. Jahrhundert, In: 'Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens', Band 13, Wiesbaden: Harrassowitz, 1988, S. 22.

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