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Heinrich Kirchhoff
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1917, vor genau 100 Jahren, zeigte das Museum Wiesbaden erstmals die private Kunstsammlung des Sammlers und Gartenliebhabers Heinrich Kirchhoff (1874-1934). Die bis dahin als höchst konservativ wahrgenommene, preußisch geprägte Kur- und Bäderstadt Wiesbaden erwarb sich damit von hier auf jetzt den landesweiten Ruf als neues Zentrum der Avantgarde. Der Sammler selbst, der 1908 aus dem Ruhrgebiet wegen des tropischen Klimas nach Wiesbaden gezogen ist und hier seine Leidenschaft für die Kunst entdeckt hat, ist heute aufgrund des Nationalsozialismus fast in Vergessenheit geraten. Und das, obwohl in seinem von ihm selbst angelegten tropischen Garten der am "Sonnenberg" gelegenen Villa das Who ist Who der Avantgarde ein- und ausgegangen ist. Unter seinen Gästen waren nicht nur Maler wie Beckmann, Kandinsky, Klee, Nolde oder Rohlfs, sondern auch Kunstgelehrte wie Julius Meier-Graefe, Rosa Schapire oder Paul Westheim, Museumsdirektoren wie Gustav Hartlaub oder Max Sauerlandt, Sammler wie August von der Heydt und Kunsthändler wie Alfred Flechtheim oder I. B. Neumann. Dass sich darüber hinaus heute in Wiesbaden die weltweit bedeutendste Sammlung mit Werken von Alexej von Jawlensky in öffentlichem Besitz befindet, ist ebenfalls Kirchhoff zu verdanken, denn er war als Förderer Jawlenskys einer der wesentlichen Gründe, warum sich der Maler der modernen Ikone 1921 mit seiner Familie ausgerechnet in Wiesbaden niedergelassen hat. Ausstellung und Katalog zeichnen die Genese der "Sammlung Kirchhoff" über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten von 1914 bis 1934 nach und führen damit anhand der von Kirchhoff geschätzten Maler die Entwicklung der deutschen Kunst vom Impressionismus (Corinth, Liebermann, Slevogt) über den facettenreichen Expressionismus (Chagall, Kokoschka, Lehmbruck, Macke, Marc) bis zur Abstraktion (Kandinsky, Moholy- Nagy) vor Augen. Am Ende wird anhand präziser ausgewählter Werke aus der ehemaligen Sammlung Kirchhoff - aufwendig recherchiert und zusammengetragen aus nationalen und internationalen Museen und Privatsammlungen - klar, der vergessene "Garten Kirchhoff" war deutschlandweit eines der wichtigsten Sammelbecken der Avantgarde in den 1920er Jahren.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.05.2020
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buch 607 821
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Kurzbeschreibung zu: "Photography Unplugged"nnHarald Mante gilt als einer der großen deutschen zeitgenössischen Fotografen. International bekannt wurde Mante zunächst durch seine Reisefotografie in den 60er und 70er Jahren, später als Fotografiepädagoge, der die in Bauhauszeiten entwickelten Grundlagen der Bild- und Farbgestaltung von Kandinsky, Klee und Itten auf die Fotografie übertragen hat.nnMit diesem Buch soll das Werk Harald Mantes, das früher in Zeitschriften wie Stern und Twen nur auszugsweise zu sehen war, im Zusammenhang gezeigt werden. Zugleich soll das Buch einen Kontrapunkt, eine "Gegenstimme" zur hochtechnisierten digitalen Fotografie unserer Tage zeigen, eine Fotografie, die völlig unbearbeitet und unbeschnitten den Augenblick der Aufnahme wiedergibt, Fotografie pur, oder "Photography Unplugged".nnAutorenportraitnnAutorenportrait von: Harald MantenProfessor Harald Mante, geboren 1936, studierte angewandte Malerei und Grafik an der Werkkunstschule Wiesbaden.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.05.2020
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